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Unsere Lackiererei-Lösungen.

Für unsere Kunden aus der Automobilindustrie sind wir seit vielen Jahren ein erfahrener Partner, wenn es um die Entwicklung und Inbetriebnahme von Lösungen für den Bereich Lackiererei geht. Ein Projekt, das stellvertretend für unser Leistungsspektrum steht, ist ein Standard-Softwarepaket für die Ansteuerung von IR-Trocknern.

Aufgabe

Werden bei der Endkontrolle eines Fahrzeugs kleinere Lackfehler oder Beschädigungen festgestellt, so müssen die betroffenen Teile nachlackiert und anschließend gezielt getrocknet werden. Die Trocknung einzelner Teileflächen oder im Extremfall eines ganzen Fahrzeuges übernimmt ein IR-Trockner mit bis zu 1000 IR-Strahlern.

Der Vorteil dieser Trocknungsmethode liegt im punktgenauen Aufheizen bzw. Trocknen der lackierten Flächen, während Kunststoffteile nicht beschädigt werden. Außerdem ergibt sich gegenüber einem Umlufttrockenofen eine erhebliche Energieeinsparung, da zumeist nur wenige IR-Strahler in Betrieb sind und zum anderen nur in der Aufheizphase viel Energie verbraucht wird.

Technik

Die ca. 800 bis 1000 IR-Strahler eines IR-Trockners werden am Bildschirm per Mausklick zu Gruppen zusammengefasst und parametriert. In einer Datenbank wird für jeden IR-Strahler typ- und teilflächenabhängig ein Datensatz gespeichert, der alle erforderlichen Daten für das Aufheizen und Trocknen enthält. Nachdem der Fahrzeugtyp, die zu trocknenden Teilflächen und die Farbe eingegeben sind, kann die vollautomatische Trocknung gestartet werden. Für die Bedienung steht ein Standard-Visualisierungspaket auf Basis von SIEMENS WinCC oder Wonderware InTouch zur Verfügung. Ein umfangreiches Diagnosepaket erleichtert die Fehlersuche, zum Beispiel bei Kurzschluss oder Drahtbruch eines IR-Strahlers.

Technische Einsatzmittel

Unser kostengünstiges Standard-Softwarepaket läuft auf einer Steuerung vom Typ SMATIC S7-400. Über Profibus sind mehrere Siemens-Heizungssteuerungen HS724 angekoppelt, die als Leistungsausgabe für die 500W- IR-Strahler dienen. Die Prozessvisualisierung (WinCC oder InTouch) läuft auf einem normalen Büro-PC mit Windows.

München

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Philipp Kinzler
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